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Schwarzriesling

Der Schwarzriesling wird oft als Urvater der Burgunderfamilie bezeichnet, da er häufig bei Kreuzungszüchtungen beteiligt war. Die Trauben erzielen selbst in mittleren Lagen bereits nach kurzer Reifezeit hohe Öchslegrade. Den Namen Pinot Meunier (Meunier = Müller) verdankt sie der Tatsache, dass die Unterseite der stark behaarten Blätter und die Triebspitzen wie mit Mehl bestäubt erscheinen. Deshalb nennt man sie in Deutschland auch Müllerrebe. Schwarzriesling die Flaggschiff-Rebsorte bei den Lauffener Weingärtnern.

Die Ähnlichkeit der Traubenform mit dem Riesling und deren dunkle Farbe hat dieser Sorte den Namen gegeben. Die farbkräftigen, rubinroten Weine mit ziegelroten Reflexen sind durch ein zart dunkelbeeriges Aroma nach Brombeeren, Heidelbeeren und schwarzen Kirschen mit feiner pfeffrigen Würze und einem fruchtigen, seidenweichen Körper gekennzeichnet.


Essensempfehlung

Leuchtend rubinrot, harmonisch und mit zarter Fülle passen die Weine hervorragend zu Lamm- und Wildgerichten, edlem Geflügel wie Ente, Gans oder Fasan mit Kastanienpürree, zu klarer oder cremiger Ochsenschwanzsuppe.